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Welcher Wein passt zu mir?

Du erfährst in diesem Beitrag,

 

Tipps für mehr Weinkaufsvergnügen

Wein ist Trend. Während Brauereien mit Umsatzrückgängen zu kämpfen haben, können Winzer nicht klagen. Zum modern-genussvollen Lebensstil gehört das gute Glas Wein beim Essen mit Freunden genauso dazu wie zum Tagesausklang auf der Terrasse. Das Weinsortiment scheint dabei von Jahr zu Jahr zu wachsen – und auch unübersichtlicher zu werden. Biowein hier, Naturwein dort, Beerenauslesen, Grandes Réserves … Selbst der gestandene Weinliebhaber kann da ins Straucheln kommen.

Dabei ist es heutzutage viel einfacher als damals, den richtigen Wein auszuwählen. Starre Regeln à la „Nur Weißwein zum Fisch“ sind längst überholt, der persönliche Geschmack entscheidet. Damit aber beim nächsten Weinkauf nicht die Flasche mit dem hübschesten Etikett im Korb landet, die sich zu Hause als Enttäuschung herausstellt, haben wir einen kleinen Leitfaden mit ganz handfesten Kaufkriterien zusammengestellt, die mit den üblichen Empfehlungen wenig gemein haben. Tipps für mehr Weinvergnügen

 

Tipps für deinen (W)einkauf

1. Vertraue deinem Geschmack

Die erste Regel ist auch die wichtigste:
Es gibt keine Regeln. Vergiss Weinpäpste, Parker-Punkte und selbsternannte Möchtegernweinkenner aus deinem Bekanntenkreis. Nur, weil diese einen bestimmten Wein über den grünen Klee loben, heißt das noch lange nicht, dass auch du ihn mögen musst. Ebensowenig musst du mit Detailwissen zu der Rebe oder dem Weinberg, wo dein Wein herkommt, glänzen, um Spaß an ihm zu haben.

Erlaubt ist, was dir schmeckt. Und genau das sollte auch das oberste Kriterium für deinen Weinkauf sein: Nicht der teuerste Wein ist der, der am besten zu dir passt, nicht der Trend-Rosé im Sommer, „weil man den eben nun mal trinkt“, sondern der Wein, der dir persönlich am besten schmeckt.


2. Bilde Analogien

Wenn du nicht die Möglichkeit hast, dich bei dem Weinhändler deines Vertrauens durch das Sortiment zu probieren und so deine Geschmacksvorlieben festzustellen, gibt es ein paar Tricks, mit deren Hilfe zu das ganz leicht herausfinden kannst.
Das Geheimnis? Deine anderen Geschmacksvorlieben lassen ganz einfach auf den zu dir passenden Wein schließen. So übrigens kannst du auch vorgehen, wenn du jemandem mit einem Wein eine Freude machen möchtest. Beziehe einfach seine sonstigen Geschmacksvorlieben in deine Auswahl mit ein. Wie das geht, steht hier:

a) Wie dein Kaffee, so dein (Rot-)Wein

Wie dein Kaffee, so dein (Rot-)Wein

Magst du es beim Kaffee üppig, liebst Latte macchiato und bevorzugst viel Creme? Dann könnten Weine aus der sogenannten Neuen Weinwelt etwas für dich sein. Darunter versteht man Weine jenseits der traditionellen Anbaugebiete in Europa, also im Allgemeinen Weine aus Übersee wie etwa Südamerika, Kalifornien oder Australien. Gemein ist ihnen oftmals eine intensive Frucht und volle Struktur. Probier doch mal einen Malbec aus Argentinien oder einen Merlot aus Chile!

Bist du beim Kaffee eher Minimalist und bevorzugst Espresso pur, kommst du mit Bitterem und Kargen gut zurecht. Europäische trockene Rotweine wie Rioja sind dein Ding. Gern auch bei einem Abend allein auf der Couch, eingekuschelt in deine Lieblingsdecke mit anregender Lektüre.



b) Darf’s ein Eis sein? Entscheidungshilfe für deinen Weißwein

Auch, ob du der Typ vor Fruchteis bist oder eher Schokoladig-Cremig-Nussiges bevorzugst, lässt auf deinen Weingeschmack schließen.

Darf’s ein Eis sein? Entscheidungshilfe für deinen Weißwein

Wenn du Zitroneneis und andere spritzige Sorten magst, bist du bei Weinen mit kräftiger Säure und viel Frische gut beraten. Riesling oder Grüner Veltiner etwa könnten genau deine Kragenweite sein.

Magst du es beim Eis süßwürzig und nussig, sind Weißweine, die im Barrique ausgebaut sind, wie für dich gemacht. Zum Beispiel Chardonnay aus Kalifornien oder Australien, aber auch der hierzulande noch nicht allzu bekannte Torrontés aus Argentinien.



c) Süß oder salzig?

Wenn es um Vorspeisen und/oder den Nachtisch geht, wofür würdest du dich instinktiv eher entscheiden?

Würzige Dips und Antipasti wie eingelegte Tomaten und Oliven? Dann halte doch mal Ausschau nach würzigen Weinen wie französischen Rotweinen, bevorzugt Syrah von der Rhône oder aus der Provence.Antipasti



Läuft dir eher bei Fruchtquark und Kompott das Wasser im Mund zusammen? Trockene Rotweine aus Übersee, die mit ihrem vollen Beerenaroma bestechen, könnten dir liegen. Wie wär’s mit einem Cabernet Sauvignon aus Südafrika? Fruchtquark

 

3. An welchem Punkt in deiner Weinbiographie stehst du?

Eine Weingenießer-Karriere lässt sich in verschiedene Phasen unterteilen, in denen unterschiedliche Weine bevorzugt werden.

Interessierter Einsteiger

Wenn du noch ganz am Anfang deiner Weinlaufbahn stehst, bevorzugst du instinktiv vermutlich eher liebliche oder süße Weine.

Ein als „lieblich“ deklarierter Wein besitzt mehr Zucker als ein trockener oder halbtrockener bzw. feinherber Wein und schmeckt deshalb weniger nach Säure als diese. Er enthält aber weniger Zucker als ein Süßwein. Ein Wein, der zwischen 18 und 45 Gramm Zucker enthält, gilt in Deutschland als lieblich, während Weine mit mehr Restzucker als 45 Gramm/Liter als „süß“ bezeichnet werden müssen. Diese Weine gelten als die idealen Einsteigerweine, vor allem für jene, die aus der Welt der Cocktails und sonstigen Mixgetränke kommen.

Riesling Kabinett oder Spätlese ist dein Wein, vielleicht sogar auch eine Beerenauslese.

Auch den italienischen Moscato d’Asti mit seinen Aromen nach Birne, Pfirsich und Orangenschale und den ungarischen Tokaji Aszú, der an Rosinen, Honig und Nelken erinnert, solltest du probieren. Auch Dessertweine wie Portwein oder der seltene Eiswein sind einen Versucht wert.

Beachte: Einsteigerwein heißt nicht, dass diese Sorten nur von Weinnovizen getrunken werden. Ganz im Gegenteil, auch unter den echten Weinkennern haben sie viele Fans. Einsteigerwein bedeutet hier lediglich, dass dir diese Weine vermutlich vertrauter vorkommen werden als ein trockener Roter mit all seinen Ecken und Kanten.


Genusstrinker mit ersten Vorkenntnissen

Du kannst die geläufigsten Rebsorten voneinander unterscheiden, weißt, wann du Weiß, Rot oder Rosé trinken möchtest und ob du es lieber trocken oder lieblich magst. Im Moment stehst du auf die opulente Üppigkeit fruchtintensiver Rotweine. Ein Glück, dass diese im Moment im Trend liegen und fast überall zu haben sind! Ob als Picknickwein oder zum romantischen Candle-Light-Dinner – du liebst den weichen, runden, unkomplizierten Geschmack der Fruchtigen, die mal an (Back-)Pflaumen, mal an Kirschen, mal an Waldbeeren erinnern.

Fruchtintensiver Rotweine perfekt zum Picknick

Wie wär’s mit einem Primitivo, der als wahre Fruchtbombe gilt? Einem Merlot aus der Pfalz oder Grenache aus Frankreich? Letzterer kommt nur sehr selten sortenrein in die Flasche; oftmals findet er sich als Cuvée im Verbund mit beispielsweise Syrah.

Wenn es noch ein bisschen kräftiger und würziger sein darf, bietet sich auch ein Tempranillo an. Der temperamentvolle Spanier fällt durch seine dunkle Farbe und einen hohen Gehalt an Tanninen auf. Er ist säurearm und schmeckt nach Pflaumen und Erdbeeren. Bei älteren Weinen lassen sich hier sogar Leder- und Holznoten herausschmecken.


Genusstrinker mit solidem Weinwissen

Du kennst deine eigenen Vorlieben schon recht gut und bist über die Einstiegsweine und die Fruchtbomben bei den reiferen Klassikern angekommen. Im Glas hast du die Bestseller in Weiß und Rot; du liebst Noten, die an Vanille, Schokoladen und süße Gewürze erinnern – fast immer ein Garant dafür, dass der Wein im Barrique ausgebaut wurde.

Genusstrinker mit solidem Weinwissen

Zu einem im Holz ausgebauten Chardonnay sagst du nicht Nein; und auch ein üppiger Cabernet Sauvignon ist dir immer willkommen. Was zunächst als Trend in Übersee begann, wird aufgrund des Klimawandels zunehmend auch im Europäischen Weinberg heimisch. Tipp: Probier doch mal einen Zinfandel aus Kalifornien oder einen Pinot Gris aus dem Elsass!


Experte

Für dich darf dein Wein durchaus auch mal weniger zugänglich sein. Du magst es elegant, sogar divenhaft. Deine Weine sind schlanker, feiner und allgemein weniger aufdringlich als die Blockbuster, dafür aber facettenreicher – und eventuell auch schwieriger zu verstehen, ja: richtiggehend streng.

Aber genau das reizt dich. Um die Nuancen dieses Weinstils zu schätzen, brauchst du einen trainierten Gaumen – und leider auch das entsprechende Kleingeld, denn Weine dieser Kategorie zählen zu den teuersten überhaupt. In den kühleren europäischen Weinbauregionen kann sich aber durchaus noch das eine oder andere leistbare Exemplar finden lassen.

Der Pinot Noir führt diese Liste ganz klar an, aber auch Rebsorten wie Nebbiolo oder Sangiovese finden sich darunter. Bei den Weißen Riesling von Rhein und Mosel, Grüner Weltiner aus Österreich oder auch der auf der Rebsorte Chardonnay basierende Chablis aus Frankreich.


Entdecker

Du hast in deiner Weinbiografie schon fast alles gekostet und bist bereit für neue Abenteuer? Hier bietet sich das weite Feld der Naturweine an.

Wein für Entdecker

Diese sind in jedem Falle ungeheuer spannend, geschmacklich gern aber auch mal extrem und damit nicht für jedermann geeignet. Auch ihre ungewöhnliche Optik, zum Beispiel naturtrüb oder sogar orange, ist gewöhnungsbedürftig. Naturweine verzichten auf den Zusatz von Schwefel und Zuchthefen, werden weder gefiltert noch geschönt, und beim Ausbau kommen auch schon mal Amphoren zum Einsatz. Die Aromatik der Naturweine lässt sich nicht zusammenfassen, so weitgefächert ist sie, in jedem Falle aber immer: eigenwillig.

Beim Entdecken hilft gesunde Neugier und Experimentierfreude weiter. Manche biodynamischen Weine fallen in die Kategorie Naturwein; ein Tipp sind aber auf jeden Fall auch Orangeweine, die aus weißen Trauben mit Schale gekeltert – also wie Rotwein hergestellt – werden. Diese sind mit ihren Aromen nach Karamell, Leder und Tabak noch recht zugänglich.

 

Fit in den Frühling – mit Null Prozent

Nach den gehaltvollen Winterweinen hast auch du es im Frühjahr sicherlich gern leichter. Vielleicht hast du auch gerade eine Fastenkur hinter dich gebracht, steckst noch mitten im Alkoholfasten oder hast dir zu Neujahr vorgenommen, allgemein weniger Alkohol zu trinken? Keine Sorge, auch die Auswahl an genießbaren alkoholfreien Weinen wächst.

Alkoholfreier Wein? Was für die meisten Weingenießer erst einmal klingt wie ein Widerspruch in sich selbst, erfreut sich – auch und gerade im Frühjahr – zunehmender Beliebtheit.

Fielen alkoholfreie Weine früher vor allem durch ihren flachen, künstlichen und übersüßten Geschmack auf, haben sich heute einige Winzer auf die Herstellung hochwertiger Nullprozente spezialisiert. Gerade alkoholfreier Wein verzeiht keine handwerklichen Fehler und hängt mehr noch als sein alkoholhaltiger großer Bruder von der Traubenqualität ab. Schließlich fällt hier der Alkohol weg, der – genauso wie Restsüße – vieles im Nachhinein glätten und beschönigen kann. Das bedeutet aber auch: Finger weg von alkoholfreiem Wein aus industrieller Großproduktion. Diese kann den erwähnten Gütemaßstäben nicht gerecht werden, sodass deren Produkte eher an Energy-Drinks erinnern als an edlen Traubensaft.

Unternehmen wie die Berliner Kolonne Null haben sich das Aufspüren geeigneter Winzerweine auf die Fahnen geschrieben, die in einem schonenden Verfahren bei weniger als dreißig Grad unter Vakuum entalkoholisiert werden – auf unter 0,5 Volumenprozent. Dabei werden sie so trocken wie nur möglich belassen. Diese alkoholfreien Weine sind in ihren Aromen nur schwer von ihren Basisweinen zu unterscheiden, doch vom Mundgefühl her geben sie sich als eigene Kategorie von Wein zu erkennen, insbesondere, was die kohlensäurefreien Vertreter anbelangt. Da aber auch von einem Rotwein nicht verlangt wird, dass er wie ein Weißwein schmeckt, kann man auch von einem alkoholfreien Wein nicht erwarten, wie ein herkömmlicher Wein zu schmecken – einen Versuch ist die Verkostung aber allemal wert.

 

Kochen mit Wein

Es ist ein Irrglaube, dass man zum Kochen den billigsten Wein nutzen kann. Ein Gericht ist immer nur so gut wie die schwächste seiner Zutaten.

Kochen mit Wein

Ins Risotto kommt also nicht der Weißweinverschnitt aus dem Tetrapack, sondern ein trockener Weißer, der gern auch schon etwas gereift sein darf.

Ein kräftiger italienischer Chardonnay zum Beispiel, der perfekt zum Pilzrisotto harmoniert. Idealerweise kommt auch genau der Wein als Essensbegleiter ins Glas, den man zum Kochen benutzt hat.

Auch Portwein ist in den Töpfen und Pfannen immer gern gesehen, zum Beispiel in einer Portwein-Rahmsauce, die perfekt zu Schweinemedaillons passt. Hast du schon einmal Portwein-Balsamico-Zwiebeln probiert?

Im Internet finden sich zahlreiche Rezepte dazu. Und selbst beim Nachtisch kann Wein als Zutat eine tragende Rolle spielen, ob beim klassischen Rotwein-Schokoladenkuchen oder als Weißweincreme im Glas.


Ein Wein kommt selten allein – die Accessoires

Auch, wenn immer mehr qualitativ hochwertige Weine auf den Schraubverschluss setzen – Stichwort: Ressourcenschonung in Sachen Korkeiche –, ein gutes Kellnermesser, auch Sommeliermesser genannt, aus (gebürstetem) Edelstahl gehört zur Grundausstattung eines jeden Weinliebhabers. Es besteht aus einem kleinen mit Mikrozahnung zum Einschneiden der Kapsel bzw. einer verstärkten Backe für den Kapselschnitt, Korkenzieherspindel und Kapselheber, der auf Hebelwirkung setzt. Wer einmal ein gutes Kellnermesser besessen hat, wird alle anderen noch so ausgeklügelten Spielarten des Korkenziehers für überflüssig halten.

Als nützlich hat sich auch ein Tropfenfänger, auch als Drop-Stop bekannt, erwiesen. Auch hier ist das Basismodell – eine runde Scheibe aus lebensmittelechter Folie, die beim Ausschenken zum Trichter gerollt im Flaschenhals platziert wird – die beste Lösung. Ein klassischer Dekanter gehört ebenfalls in den gut sortierten Weinhaushalt.

Weinthermometer sind als Manschetten, die von außen an die Flasche gelegt werden, erhältlich, aber auch mit langer Sonde, um die Temperatur direkt in der Flasche zu messen. Letztere haben sich als zuverlässiger gezeigt. Ob digital oder klassisch aus Glas mit Messflüssigkeit, bleibt der persönlichen Vorliebe überlassen. Für das sommerliche Picknick haben sich Kühlmanschetten bewährt, die den Wein vor Überhitzung bewahren.

Weinregal
Spezialzubehör wie Temperaturschränke sind im normalen Weintrinkerhaushalt nicht nötig. Wer aber vom Weintrinker zum Weinsammler wird und seinen Keller stetig erweitert, wird sie ebenso zu schätzen wissen wie eine professionelle Regallösung. Im Vordergrund stehen sollte bei aller Sammlerwut aber immer der Spaß am Wein – und die Entdeckerfreude.

 

 

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